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Wir über uns

Die Messdiener-Gemeinschaft Heilig Geist Farmsen - verfasst von Johannes am 07.04.2012 um 14:52 Uhr.

 

 Satzung

 Curriculum

 I.      Selbstverständnis

II.     Bildungs- und Erziehungsauftrag

III.   Gruppen

IV.    Aufbau

V.     Curriculare Themenbereiche

   


                                                                    

I. Selbstverständnis                                   

Mit über fünfzig aktiven Ministrantinnen und Ministranten hat unsere Heilig Geist - Gemeinde Farmsen die größte MessdienerInnengemeinschaft im Erzbistum Hamburg. Diese große Zahl engagierter Menschen macht uns natürlich stolz. Zu jedem Gottesdienst gibt es eine Vielzahl an Ministrantinnen und Ministranten, die am Altar dienen und auf diese Weise den Gottesdienst bereichern. Besonders in der Weihnachts-, Oster- und Pfingstzeit, also zu den Hochfesten, stehen bis zu dreißig Messdiener am Altar. Einen leeren Altarraum gibt es bei uns nie!

Auffällig dabei ist unser niedriger Altersdurchschnitt, der zeigt, dass Gottesdienste nicht nur von älteren Menschen besucht werden, wie oft fälschlicherweise behauptet wird, sondern dass durchaus junge Leute sich verpflichtet fühlen und Spaß haben, unsere Gemeinde aktiv mitzugestalten, und so Gemeinschaft feiern.

Die große Zahl an MinistrantenInnen stellt natürlich auch notwendige organisatorische Anforderungen, z.B.

  • Wie werden die Kinder und Jugendlichen an den Altardienst herangeführt und ausgebildet?
  • Wie und von wem werden sie betreut?
  • Wer organisiert die MessdienerInnenarbeit, plant Gruppenstunden, Aktionen und Reisen?
  • Wer steht ihr vor und wer sind die AnsprechpartnerInnen?

In erster Linie sind wir alle, sowohl Kinder und Jugendliche als auch Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, MinistrantenInnen und als solche dem Altardienst verpflichtet. Wir dienen bewusst Gott (Gottes-Dienst!) und feiern dadurch unseren Glauben. Darüber hinaus treffen wir uns zu Gruppenstunden, führen gemeinsame Aktionen durch und gehen auf Reisen. Wir sind also in zweierlei Hinsicht aktiv: sowohl am Altar als auch außerhalb der Kirche. Damit sind wir eine Jugendorganisation mit religiösem und pädagogischem Auftrag.

Im Zentrum unserer Jugendarbeit steht das Wohl jeder/s Schutzbefohlenen, also der Kinder und Jugendlichen, die die Erziehungsberechtigten und die Kirche uns anvertrauen. Jegliche Form seelischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt wird unter keinen Umständen geduldet oder verheimlicht. Die Kinder und Jugendlichen sollen in einem guten sozialen Umfeld mit demokratischen Prinzipien aufwachsen. Jede Einschränkung freien Denkens und Handels im Rahmen der gesetzlichen Grundlage lehnen wir ausdrücklich ab.

Jede Gruppenleiterin und jeder Gruppenleiter geht verantwortungsvoll mit den ihr bzw. ihm anvertrauten Schutzbefohlenen um. Verantwortung heißt, das Wohl der Kinder und Jugendlichen als Einzelne, der Leitungsteams, der Gruppe als Ganzes und der gesamten MessdienerInnengemeinschaft gleichermaßen zu berücksichtigen und für ein harmonisches Miteinander zu sorgen. Außerdem heißt Verantwortung, die Schutzbefohlenen in ihrer Entwicklung nicht negativ zu beeinflussen und sie zu mündigen  und  sozialisierten Menschen mitzuerziehen.

Jede Leiterin bzw. jeder Leiter und jede Ministrantin bzw. jeder Ministrant ist stets bemüht, transparent zu handeln, ehrlich zu sein und respektvoll mit den anderen umzugehen.

Als MessdienerInnengemeinschaft bekennen wir uns zu unserem christlichen Glauben, den wir untereinander weitertragen und besonders während des Altardienstes praktizieren wollen. Wir wollen eine Jugendorganisation sein, in der man sich sozial engagieren, miteinander Spaß haben und voneinander lernen kann. Wir wollen nicht nur religiöse Inhalte vermitteln, sondern auch soziale Kompetenzen fördern und gesellschaftliche Normen weitergeben und hinterfragen.  rperlicher und sexualisierter Gewalt wird unter keinen Umst

Jede Gruppenleiterin und jeder Gruppenleiter geht verantwortungsvoll mit den ihr bzw. ihm anvertrauten Schutzbefohlenen um. Verantwortung heiß

Jede Leiterin bzw. jeder Leiter und jede Ministrantin bzw. jeder Ministrant ist stets bemü

Als MessdienerInnengemeinschaft bekennen wir uns zu unserem christlichen Glauben, den wir untereinander weitertragen und besonders wä

 

 

II. Bildungs- und Erziehungsauftrag

Als Messdienerinnen und Messdiener sind wir in erster Linie AltardienerInnen in den Gottesdiensten. Hierfür müssen wir den Messablauf genau kennen und wissen, wann wir wie agieren sollen. Deshalb ist das Lernen des Messablaufs, der verschiedenen Aufgaben der Ministranten/Innen und der richtigen Körperhaltung wesentlicher Bestandteil dessen, was wir den Kindern und Jugendlichen gerade zu Beginn beibringen möchten. Außerdem werden religiöse und kirchenhistorische Themen sowie biblische Inhalte und deren Kernaussagen vermittelt und kritisch hinterfragt. Sie sollen lernen, Verantwortung für sich selbst, die Menschen und die Umwelt zu tragen, und sich in Diskussionen mit kontroversen Fragestellungen auseinandersetzen. 

Die Kinder und Jugendlichen sollen zu mündigen und sozialisierten Menschen aufwachsen, dabei frei denken und ihre Meinung äußern dürfen, auch wenn es dabei um die Auseinandersetzung mit Gott oder um Kritik an der Kirche und ihren Funktionären geht. Sie sollen lernen, jemandem sachlich und respektvoll gegenüberzutreten, der nicht die eigene Meinung vertritt. 

Außerdem sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, miteinander Spaerdem sollen die Kinder und Jugendlichen lernen, miteinander Spaß zu haben und gemeinsam Zeit zu verbringen. Tatsächlich handelt es sich hierbei, allerdings auch für die GruppenleiterInnen, um einen ständigen Lernprozess. Die Heranwachsenden sollen lernen, wie man Konfliktsituationen lösen und wie man sie vermeiden kann.

Dieser Bildungsanspruch, den die Gesellschaft, die Kirche und die Erziehungsberechtigten mehr oder weniger direkt an uns stellen, teilt sich also im Wesentlichen in Wissens- und Kompetenzvermittlung auf. 

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Erziehung von Kindern und Jugendlichen längst nicht mehr alleine Sache der Eltern ist, sondern dass Kindergärten, Schulen und Freizeitorganisationen wie die MessdienerInnengemeinschaft immer mehr gefordert sind, die Heranwachsenden mitzuerziehen. Eine Ursache ist mit Sicherheit, dass die Erziehung der Heranwachsenden heutzutage wesentlich komplexer ist als noch vor zehn Jahren, z.B. wegen des technischen Fortschritts, der immer schneller die jüngeren Altersgruppen erreicht und die Eltern mehr oder weniger überfordert. Unsere Aufgabe besteht, wenn auch nicht gewollt, so doch zwangsläufig, darin, die Erziehungsdefizite aufzufangen und mit den Erziehungsberechtigten zu kooperieren. 

  

 

III. Gruppen

Etwa die Hälfte der Ministranten unserer Gemeinde trifft sich zu wöchentlichen Gruppenstunden, in denen bestimmte Themen vermittelt, Spiele gespielt oder Projekte durchgeführt werden. Derzeit gibt es folgende Gruppen:

 

Gruppe LeiterInnen Tarcisius Freunde Gottes Accensus Servi Dei Neue Gruppe 2014

aktuelle

LeiterInnen*

(Leitungs-

runde) 

 

Martin H.

Daniel Y.

 

Marielene S.

Henrik S.

 

Claudia Z.

Jakob S. 

 

 

Steven H.

Michael Z. 

Florentin S.

Mara R.

 

Gruppenstunden

freitags, 18:30-20:00

freitags, 17:00-18:30

freitags, 17:00-18:30

freitags, 17:00-18:30

noch nicht gesetzt

ehemalige

LeiterInnen 

Janina M. (2009-2011)

Nancy H. (2011-2012) 

 Leonard S. (2010-2011)

Philipp v. C.(2011-2012) 

Florentin S(2012-2013) 

Johannes R.

(2010-2014) 

 

Claudia Z. (2012)

Thomas M. (2012)

Henrik S. (2012-2014)

 

 

Florentin S. (2013-2014)

-

Gründung

ewig her 

2006 

2010 2012 2013 2014

Anzahl Gruppenkinder (w/m)

12 (6/6) 8 (4/4) 7 (3/4)  9 (4/5) 7 (3/4) noch nicht gesetzt

* Verteilung der Leiter auf die Gruppen beim "Leiterkarussell" 2014

 

Ehemalige Gruppen:

  • The Angels (2005-2012, Daniela W., Martin H.)
  • Das elfte Gebot (2011-2012, Marielene S., Florentin S., Matthias D., jetzt zusammengeschlossen mit Freunde Gottes)
  • Die weißen Tauben (2009-2012, Laura S., Jonathan L.)
  • Pallotti-Messdiener (2004-2009, Katharina Z., Daniel Y., spät. Thuy D., Matthias D.)
  • Kredenz (2003-2008, Daniela W., Jan B.)

  

 

Raumverteilung 


 

Zeit freitags
Raum 1 (Küche) Raum 2 Gemeinderaum
15:30      
       
16:00      
       
16:30

 

   
       
17:00 Servus Dei  

Freunde Gottes

Accensus
 
17:30
 
18:00
 
18:30  Tarcisius      
     
19:00    
     
     
     


 

IV. Aufbau

 

1. Organisationsstruktur

 
Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

XXX


 

 

 2. Zuständigkeitsinstanzen

Vorstand

Der Vorstand ist Repräsentant und Ansprechpartner der MessdienerInnengemeinschaft sowie Vorsitzender der Leitungsrunde, d.h. er beruft Leitungstreffen ein und leitet diese. Er ist allerdings nicht Leiter der Leitungsrunde, die als eigene Gruppe zu verstehen ist. Darüber hinaus ist der Vorstand neben der pastoralen Mitarbeiterin bzw. dem pastoralen Mitarbeiter vorrangiges Verbindungsorgan der Leitungsrunde zur Gemeinde und vertritt die Interessen der MessdienerInnen in der Gemeindeöffentlichkeit.

Der Vorstand besteht aus zwei Mitgliedern der Leitungsrunde, die jährlich im Sommer jeweils für zwei Jahre von den Mitgliedern der Leitungsrunde per Geheimwahl  gewählt werden. Die Wahl leiten und protokollieren zwei Mitglieder der Leitungsrunde.

Um Vorstand der MessdienerInnengemeinschaft werden zu können,

  • muss der Kandidat/die Kandidatin seit mindestens zwei Jahren der Leitungsrunde angehören
  • das 18. Lebensjahr vollendet haben
  • bereit sein, die MessdienerInnen nach außen zu präsentieren und viel Zeit und Kraft zu investieren
  • muss nach einer Amtsperiode ein Jahr vergehen, um wiedergewählt werden zu können. Sollte dies der einzige Grund sein, warum sich kein Vorstandsmitglied finden lässt, kann eine Ausnahmeregelung beantragt werden.

Tritt ein Vorstandsmitglied vorzeitig zurück, muss umgehend ein Ersatz gewählt werden, der bis zur nächsten offiziellen Wahl im Sommer im Amt ist, es sei denn die Amtsperiode des anderen Vorstandsmitgliedes endet auch zu dieser Wahl, dann ist der Ersatz ein weiteres Jahr im Amt.en zu pr

  • muss nach einer Amtsperiode ein Jahr vergehen, um wiedergewä

 

Tritt ein Vorstandsmitglied vorzeitig zurü

 

Leiterrunde

Die Leitungsrunde besteht aus allen Messdienerleitern sowie der pastoralen Mitarbeiterin bzw. dem pastoralen Mitarbeiter. Die Mitglieder der Leitungsrunde sind alle gleichermaßen stimmberechtigt. Die Leitungsrunde ist einerseits eine Arbeitsgruppe, die die MessdienerInnenarbeit koordiniert, andererseits eine eigenständige Gruppe ohne Gruppenleiter, die gemeinsam Aktivitäten nachgehen kann.

Die Leitungsrunde organisiert die MessdienerInnenarbeit in der Gemeinde, d.h. plant Aktionen, Projekte und Reisen, koordiniert Termine und Absprachen und sorgt dafür, dass im Rahmen der Gruppenleitung der Erziehungs- und Bildungsauftrag ausgeführt wird. Sämtliche die Messdiener- Innengemeinschaft betreffende Anliegen werden von der Leitungsrunde oder in den entsprechenden Arbeitskreisen bearbeitet. Die Leitungsrunde wählt jährlich nach den Sommerferien ein neues Vorstandsmitglied. Darüber hinaus hat die Leitungsrunde die Aufgabe, als Gruppe Aktionen nachzugehen und das Miteinander zu stärken.

 

 

 Aufgaben des Pastoralen Mitarbeiters/ der Pastoralen Mitarbeiteri

Der pastorale Mitarbeiter bzw. die pastorale Mitarbeiterin soll

  • die Leitungsrunde mit den Erfahrungen in der Gemeinde- und Jugendarbeit bereichern
  • die Leitungsrunde und die MessdienerInnengemeinschaft spirituell begleiten sowie liturgisch und religiös weiterbilden
  • Kontaktschnittstelle zur Gemeinde sein
  • die MessdienerInnen bei Fahrten und Aktionen aktiv begleiten
  • zusammen mit dem AK Fahrten eine Reise formal abklären. Bei Fahrten und Aktionen hat der pastorale Mitarbeiter bzw. die pastorale Mitarbeiterin als VertreterIn des Trägers (der Kirchengemeinde) die letzte Entscheidungsinstanz.

 

Der pastorale Mitarbeiter bzw. die pastorale Mitarbeiterin kann nicht zum Vorstandsmitglied gewählt werden, weil diese Funktion nicht seinem /ihrem Aufgabenbereich bei den MessdienernInnen entsprechen würde.


 

LeiterIn werden:

Die Aufnahme neuer Leiter in die Leiterrunde regelt § 12. 'Aufnahme neuer Leiter' unserer Satzung. Demnach kann Mitglied der Leiterrunde werden, wer

    • das 16. Lebensjahr vollendet hat
    • einen staatlich anerkannten Gruppenleitergrundkurs erfolgreich absolviert hat
    • an einem Erste Hilfe Kurs (mindestens 8 Doppelstunden) erfolgreich teilgenommen hat
    • an der internen Leiterschulung des AK Leiterschulung erfolgreich teilgenommen hat
    • unterschreibt, die Satzung und den Lehrplan zu akzeptieren und deren Inhalte nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen

Es ist nicht notwendig, aber wünschenswert, dass ein Leiteranwärter in der Gemeinde Heilig Geist in Hamburg-Farmsen als Messdiener aktiv gewesen ist.
Der Vorstand entscheidet zu einer der letzten Leiterrunden vor den Sommerferien, wie groß der Bedarf an neuen Leitern ist. Die Leiterrunde sammelt, sofern Bedarf besteht, Vorschläge und erstellt ein Meinungsbild zu den Kandidaten. Dabei spielen das soziale Engagement in der Kirche und ggf. in anderen Bereichen, das Sozialverhalten, die Persönlichkeit sowie das Potential eine wesentliche Rolle. rter in der Gemeinde Heilig Geist in Hamburg-Farmsen als Messdiener aktiv gewesen ist.
Der Vorstand entscheidet zu einer der letzten Leiterrunden vor den Sommerferien, wie gro

Im Anschluss an das Meinungsbild und die Diskussion erfolgt die verbindliche Abstimmung. Die Kandidaten mit den meisten Stimmen werden in den nachfolgenden Wochen persönlich vom Vorstand gefragt, ob sie sich vorstellen können, in die Gruppenleiung einzusteigen. Sollte dies zutreffen, werden sie zu einem ersten Treffen eingeladen, das vom AK Leiterausbildung organisiert wird. Sobald alle Ausbildungsschritte erfolgreich absolviert wurden und der neue Leiter das Formblatt unterschrieben hat, in dem er erklärt, die Inhalte der Satzung und des Lehrplans im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten bei der Messdienergemeinschaft umzusetzen, ist der neue Leiter Mitglied der Leiterrunde. Die Gruppenleiterausbildung erfolgt in Kooperation mit der KJH (Katholische Jugend Hamburg).  

Hinweis: Informationen hinsichtlich der Leiterauswahl sind so lange vertraulich und unverbindlich, bis der Vorstand Kontakt mit den entsprechenden Personen aufgenommen hat. Insofern sind inoffizielle Absprachen o.ä. gegenstandslos. 


 

Arbeitskreise (AKs):

Um die vielfältigen Aufgaben besser zu verteilen, sind die meisten Leiter in verschiedenen Arbeitskreisen engagiert. Dabei gibt es geschlossene Arbeitskreise, auch Ausschüsse genannt, in denen lediglich Mitglieder der Leiterrunde mitarbeiten können. In den offenen Arbeitskreisen können auch Ministrantinnen und Ministranten mitarbeiten.

 

 geschlossene Arbeitskreise/Ausschüsse
AKs AK Aktion   AK Lehrplan AK Fahrten AK Leiterschulung

Kurzbeschreibung 

  • Planung gruppenunabhängiger Aktionen

 

 

          

  • curriculare Themenbereiche und Konzepte ("Lehrplan")
  • Satzung
  • Statistik
  • Planung von Messdienerfreizeiten 
  • Planung der Leiterfahrten
  • gemeindeinterne Aus- und Fortbildug unserer Leiter
VerantwortlicheR

Steven

(Vorstand)

Michael Z.

Claudia Z. 

Laura S. 

 

offene Arbeitskreise
AKs AK Feste und Feiern AK Öffentlichkeit AK Gottesdienst
Kurzbeschreibung
  • Planung von Aktionen bei Gemeindefesten (Rücksprache mit Pfarrgemeinderat)
  • Öffentlichkeitsarbeit der Messdiener
  • Homepage 
  • Vorbereitung der Messdiener auf besondere Gottesdienste (z.B. Hochfeste und Andachten)
VerantwortlicheR Marielene S. Henrik S. Florentin S.

 

Finanzausschuss

Der Finanzausschuss, bestehend aus einem Mitglied der Leiterrunde, verwaltet die Ausgaben der Messdienergemeinschaft. Er stellt sicher, dass die von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Gelder angemessen für die Jugendarbeit verwendet werden. Die Gruppenleiter verwalten die Kassen ihrer Gruppen eigenständig, müssen aber für die Gruppenpauschale (jährlich an die Gruppen vergebener Geldbetrag) Rechenschaft ablegen. Am Ende eines Kalenderjahres wird die Arbeit des Finanzausschusses durch ein anderes Mitglied der Leiterrunde überprüft ("Kassenprüfung").

 

3. Leiterkarussell 

Das Leitungskarussell ist die jährliche Verteilung der Leiterinnen und Leiter auf die verschiedenen Gruppen, die vor dem Fest der Erstkommunion stattfindet. Jeder Leiter bzw. jede Leiterin kann sich eine Gruppe wünschen, die er bzw. sie leiten möchte. Ein jährlicher Wechsel ist allerdings nicht verbindlich, d.h., dass ein(e) Leiter(in) bei seiner/ihrer Gruppe bleiben darf, wenn er/sie dies wünscht.  Bei der Verteilung gelten folgende Bedingungen:

  • Es ist zwar wünschenswert, aber nicht notwendig, dass jedes Team aus einem Leiter und einer Leiterin besteht
  • In jeder Gruppe muss mindestens ein volljähriges Leitungsmitglied sein
  • Mehr als zwei LeiterInnen in einem Team sind nur bei besonders großen Gruppen sinnvoll oder wenn zwei neue LeiterInnen von einem erfahrenen Leitungsmitglied in das Gruppenleiten eingeführt werden („Hospitation“).
  • Das Leitungskarussell greift i.d.R. zur nächsten Gruppenstunde nach der Kommunionfeier.

 

 

V. Curriculare Themenbereiche

 

Altersstufe 1

10- bis 11Jährige

 

  

Thema Inhalte/Fragestellungen/Schwerpunkte Bemerkungen
Messablauf
  • Komponenten des Messablaufs, theoretisch/praktisch
  • Bedeutung der Bestandteile für die Liturgie und für das Ministrieren
    Thema Inhalte/Fragestellungen/Schwerpunkte Bemerkungen
    Messablauf
    • Komponenten des Messablaufs, theoretisch/praktisch
    • Bedeutung der Bestandteile f
    • Aufgaben der Ministranten 
      Bis zum Ende des Kalenderjahres muss diese Einheit wegen des folgenden Pallottifestes vollständig abgeschlossen sein
    Aufbau einer kath. Kirche am Beipiel der Hl.-Geist-Kirche
    • Aus welchen Bestandteilen besteht eine katholische Kirche?
    • Welches Inventar ist (un)erlässlich?
    • Welche Bedeutung hat das Inventar?
    • Vergleich mit protestantischen Kirchen
      Exkursion zu verschiedenen Kirchen in Hamburg, u.a. Hauptkirchen und Dom
    Christentum I und christliche Symbolik
    • Grundaspekte des Christentums
    • Aufgreifen von Inhalten aus dem Kommunion- und Schulunterricht
    • Christliche Symbolik (Bedeutung urchristlicher Symbole wie Kreuz, Fisch etc.)
      auch Bastelarbeiten, ggf. Film
    Jesus von Nazareth
    • Grundaspekte der Jesus-Geschichte: Jesu Geburt, Leben, Tod und Auferstehung
      Quiz, Bastelarbeiten, ggf. Film  
    Verhaltensweisen und Regeln
    • Wie verhalte ich mich in der Gruppe?
    • Wie in der Kirche?
    • Welchen Sinn haben (Gruppen)Regeln?
      Plakate, Videoclips, Rollenspiele  
    Vinzenz Pallotti
    •  Vita
    • Pallotti als Patron der Hl. Geist - Gemeinde (P-Halle, P-Band, P-Chor…) 
       
    Gebete
    • Was ist ein Gebet und was gehört hinein?
    Gebete selbst erstellen

     

    Kompetenzen, die in Altersstufe 1 erworben werden sollen:

    Im ersten Jahr werden die Grundlagen des Ministrierens vermittelt und die Bedeutung des Messdie-nerseins im Allgemeinen geklärt.  Inhaltlich wird an die vorangegangene Erstkommunion angeknüpft; Teile werden wiederaufgegriffen. Die Kinder lernen zunächst die Kirche als Gotteshaus (nicht als Glaubensgemeinschaft) noch genauer kennen. Sie lernen, auf welchem Weg sie die Sakristei verlassen bzw. betreten, wann sie stehen, sitzen oder knien und wie man die in der Sakristei verteilten Aufgaben erledigt etc..   Die Gemeinde sieht die Messdiener am Altar, weiß aber nicht unbedingt über die Aktivitäten Bescheid, die über die Messe hinausgehen. In diesem Jahr geht es in erster Linie nicht darum, theologische Sachverhalte zu hinterfragen bzw. kritisch zu beleuchten oder Ansätze für Veränderungen jeglicher Art im System Kirche zu entwickeln. Dafür fehlen den Kindern die nötigen Vorkenntnisse im „richtigen“ Argumentieren und Reflektieren. Im ersten Jahr soll die Gruppendynamik gestärkt werden. Dabei ist es wichtig, Augenmerk auf das Miteinanderumgehen zwischen den Kindern untereinander und den Leitern zu geben. Im Zentrum stehen hier also die Auflistung von Gruppenregeln, deren Einhaltung und Überlegungen im Plenum, wie man Regelverstöße angemessen sanktionieren kann.

     

     

    Altersstufe 2

    12- bis 13Jährige

     

     

    Thema Inhalte/Fragestellungen/Schwerpunkte Bemerkungen
    Wiederholungszyklus
    • Ministrieren, Aufbau unsnterschiede zwischen den Religionen, insb. Christentum, Judentum und Islam 
    auch Bastelarbeiten, ggf. Film  
    Christliche Feste und Sitten/ Rituale
    • Bedeutung und Entstehungsgeschichte christlicher Feste
    • Besonderheiten beim Ministrieren (praktisch) bei Festen und Andachten
    • Weihrauch-Dienst
    • Liturgische Farben (warum welche Farbe und wann?) 
    Wechsel zwischen Jugendkeller und Kirche

    Schule und Freizeit
    • Was mache ich in meiner Freizeit? Wie glücklich bin ich? Wie ausgelastet bin ich? Was würde ich gerne machen?
    • Was kann ich tun, damit Schule mir nicht die (gesamte) Freizeit nimmt?
    • Wie wichtig ist ein Gleichgewicht zwischen Schule und Freizeit?
    • Risiken und Möglichkeiten in der Freizeitplanung mit Schwerpunkt MessdienerInnenarbeit 
    Diskussionen, Umfragen, Projekte, persönliche Briefe (an sich selbst)  
     Sitten und Unsitten
    • Wie verhalte ich mich im Umgang mit anderen Menschen/Dingen für die Allgemeinheit?
    • Warum gibt es Regeln und welchen Sinn haben Sanktionen? 
    Videoclips drehen, Kurzgeschichten schreiben, Rollenspiele  
     Umwelt und Natur
    • Was verstehen wir unter Natur (Naturvielfalt)?
    • Wie ist sie entstanden? -> zunächst unter biblischen Gesichtspunkten
    • Konsequenzen der Natur-Missachtung
    • Praktisch: Was kann jeder einzelne tun, um die Natur zu schützen? 
    Exkursionen zu verschiedenen Orten der direkten Natur (z.B. Berner Au)  

     

    Kompetenzen, die in Altersstufe 2 erworben werden sollen:  

    Die zweite Stufe knüpft inhaltlich an die erste Stufe an. Im Laufe dieser Phase wird in angemessenen Abständen das Ministrieren wiederholt, wobei auch neue Aspekte eingeführt werden können. Die Auseinandersetzung mit dem Christentum wird vertieft. Im Mittelpunkt stehen Jesus und die christliche Lehre. Ein Vergleich mit dem Judentum soll die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Religionen verdeutlichen. Hierbei soll nicht tieftheologisch, sondern allgemeinverständlich gearbeitet werden. Im Zusammenhang mit dem Christentum stehen Sitten und Rituale, die sich im Laufe der Zeit aus dieser Weltreligion entwickelt haben. Deshalb wird die Entstehungsgeschichte und Bedeutung von bestimmten Bräuchen und Festen untersucht.

    Ein anderer Schwerpunkt in dieser Stufe stellt die Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Schule und Freizeit dar. Es soll zum einen herausgearbeitet werden, welche Bedeutung Bildung für eine sozialisierte Gesellschaft hat. Zum anderen soll deutlich gemacht werden, dass Freizeit und damit in gewisser Weise auch Freiheit ein Grundbedürfnis des Menschen ist. Die Problematik, die sich ergibt, wenn das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen (Bildung und Freiheit) gestört ist, soll anhand von Projektarbeiten thematisiert werden. Weitere obligatorische Themen sind der Umgang im Miteinanderumgehen und mit der Umwelt.nnen. Die Auseinandersetzung mit dem Christentum wird vertieft. Im Mittelpunkt stehen Jesus und die christliche Lehre. Ein Vergleich mit dem Judentum soll die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Religionen verdeutlichen. Hierbei soll nicht tieftheologisch, sondern allgemeinverst

    Ein anderer Schwerpunkt in dieser Stufe stellt die Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Schule und Freizeit dar. Es soll zum einen herausgearbeitet werden, welche Bedeutung Bildung fü

     

     

    Altersstufe 3

    14- bis 15Jährige

     

    Thema Inhalte/Fragestellungen/Schwerpunkte Bemerkungen
    Wiederholungszyklus
    • Besondere Aufgaben/Messen, Weihrauch, zusätzlich: Fürbitten, Lesung
    auf das Jahr verteilt immer wieder kurze Wiederholungseinheiten
    Das Christentum III
    • Vertiefung im Vergleich zwischen Christentum und Judentum
    • Vergleich mit Islam
    Projektarbeiten

    Die Bibel

    • Auseinandersetzung mit biblischen Inhalten, u.a. alttestamentliche Erzählungen (Stammbaum Jesu, Moses…) und Jesus-Geschichte, Gleichnisse
    • Umgang mit biblischen Texten
    • Vergleich zwischen Altem und Neuem Testament
    in der Bibel lesen

    Gut und Böse

    -

    Gerechtigkeit
    • Was versteht man unter Gut und Böse?
    • Warum gibt es Gewalt, Armut und Ungerechtigkeit, obwohl es doch einen Gott gibt? (Theodizee-Frage) Was kann ich tun/wie soll ich handeln? (Ethik)
    passende Filme
    Rom, das Christentum und seine Päpste
    • Wieso ist Rom Mittelpunkt der Christenheit?
    • Vom ersten zum letzten à Papstgeschichte
    • Kritische Auseinandersetzung mit dem Papstamt
    • Auftrag der Kirche
    Plakate, Diskussionen
    Umwelt und Verantwortung
    • Was heißt Verantwortung? Wer kann für etwas verantwortlich sein?
    • Konkret: a) Klimaverantwortung à Was können und müssen wir tun, um das Klima/die Erde zu schützen?
    • Gesellschaftliche Verantwortung und Solidarität
    analytische u. praktische Herangehensweise; Kontakt mit entsprechenden Organisationen
    Medien  und Kommunikation
    • Welche Arten von Medien gibt es? Welche Vorteile bieten sie? Welche Gefahren gehen von ihr aus?
    • Facebook & Co. : Datenschutz?
    • Wie wichtig ist die Privatsphäre?
    • Stichworte: Identität, Sucht, Gewalt, Informationsträger, soziales Netzwerk, Missbrauch
    Analyse der Bedeutung von Medien an konkreten Beispielen (z.B. Bild-Zeitung, Zeitschriften, TV-Sendungen)
    Mein Glaube
    • Was macht meinen Glauben aus und wie stark ist er?
    • Wodurch ist mein Glaube gefährdet?
    • Welche Möglichkeiten gibt es, Glauben weiterzutragen und warum ist dies so wichtig (auch kulturelle Aspekte beachten)
     

     

    Kompetenzen, die in Altersstufe 3 erworben werden sollen:

    In der dritten Stufe werden viele der in den vorangegangenen Stufen angesprochenen Aspekte vertieft thematisiert. So werden z.B. nicht nur die Grundzüge zwischen den Weltreligionen verglichen, sondern insbesondere ihre Theologie. Auch biblische Inhalte werden jetzt näher auf ihre Bedeutung, Intention und Wirkung untersucht. Sowohl alt- als auch neutestamentliche Schriften werden auf ihre (heutige) Gültigkeit überprüft und insgesamt kritisch hinterfragt, wobei beabsichtig ist, das freie Denken zu ermöglichen und zu schulen und nicht gezielt von bestimmten Ansichten abzulenken oder zu bestimmten Denkströmen hinzuführen.

    Die Messdienergruppenstunden basieren auf christlich-katholischem Bekenntnis, wobei ausdrücklich auch Ideen anderer Konfessionen diskutiert werden sollen. Außerdem werden jetzt philosophische Fragen näher beleuchtet. Die Begriffe Gut und Böse, Gerechtigkeit, Vernunft, Glück, Schicksal, Hoffnung etc. werden zu definieren versucht. Insbesondere kritische Herangehensweisen sollen trainiert werden. Dabei muss klar sein, welche philosophischen Werkzeuge es gibt und wie man sachliche Debatten führt (rhetorische und Konfliktkompetenz). Neben inhaltlichen Aspekten spielen also insbesondere Methoden eine große Rolle.

    Auch in dieser Stufe wird der Begriff Verantwortung thematisiert, allerdings jetzt in aus zwei Perspektiven. Einerseits wird noch einmal intensiv auf die Verantwortung, die wir für unsere Umwelt tragen müssen, weil wir mit ihr in ständiger Wechselwirkung stehen, eingegangen. Neben der Verantwortung, die wir für die Allgemeinheit tragen, steht auch die Verantwortung für sich selbst im Vordergrund. Was können und sollen wir über uns selbst öffentlich preisgeben und welche potentiellen Konsequenzen drohen? Historische Elemente sind die Papstgeschichte und die Stadt Rom.

     

     

     

    Altersstufe 4

    15Jährige und älter

     

     

    Thema Inhalte/Fragestellungen/Schwerpunkte Bemerkungen
    Wiederholungszyklus
    • Weihrauch, besondere Feste, christliche Symbolik (jetzt auf geistig hohem Niveau)
    auf das Jahr verteilt immer wieder kurze Wiederholungseinheiten

    Weltreligionen und

    -philosophien
    • Christentum, Judentum, Islam Hinduismus, Buddhismus (…): Lehre, Glaubensanhängerschaft, Kultur
    • Toleranz zwischen den Religionen
    Gegenüberstellung; Buddhistisches Zentrum; Synagoge
    Anthropologie: Der Mensch
    • Was und warum ist der Mensch?
    • Was ist unser Auftrag?
    • Rechte, Pflichten und Grenzen
     
    Verantwortung
    • Umweltverantwortung (Folgen des Klimawandels, Naturkatastrophen), Bezug zur Schöpfungsgeschichte
    • Was können wir tun? Was müssen wir tun?
    • Wie ernst sollten wir das Thema behandeln?
    analytisch und praktische Herangehensweise; Kontakt mit entsprechenden Organisationen
    GLK und Ehrenamt/(soziales) Engagement
    • Vorbereitung auf den Gruppenleitergrundkurs:
    • Gruppenstunden, Aktionen, Reflexion, Verantwortung
    • Ehrenamtliches politisches oder soziales Engagement: Möglichkeiten und Risiken
    von den Jugendlichen eigene Gruppenstunden vorbereiten lassen; dann auswerten

    Musik und Religion

    • Kirchenlieder (Musik in Kirche)
    • Jesus Christ Superstar
    • Gemeinsamkeiten, Wirkung
    ggf. gemeinsam musizieren; Interpretation von Kirchenliedern
    Rituale (deuten)
    • Taufe, Trauung, Gebete, Segen, Weihrauch, Trauerfeier, Pilgern (…)
    Erfahrungsberichte
    Ämter und Aufgaben in der Kirche
    • Priester, Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand, (Messdiener und Pfadfinder), Ausschüsse, sonstige
    • Aufgaben und Pflichten
    Übersicht über die Kirchenstruktur erstellen
    Gewalt in Religionen – wie sie entstehen und wohin sie führen kann
    • Sexueller Missbrauch in der Kirche und Jugendarbeit: Opferberichte und Faktenanalyse
    • Prävention
    • Kreuzzüge, Terrorismus und Kriege im Namen Gottes
    Erfahrungsberichte, Debatten
    Gleichnisse
    • Interpretation u. Bedeutung von (bibl.) Gleichnissen
    Bibel-Arbeit
    Gottesbeweise
    • Auseinandersetzung mit verschiedenen Gottesbeweisen (Pascal, Canterbury…)
    • Allgemeine Zweckmäßigkeit solcher Beweise (Glaube vs. Vernunft)
     
    Tod und Abschied
    • Arten des Abschiednehmens
    • Muss Abschied gleich Abschluss bedeuten?
    • Wer entscheidet über Leben und Tod?
    • Welche Rolle spielt hierbei der Glaube?
     

     

    Kompetenzen, die in Altersstufe 4 erworben werden sollen:

    In der vierten und letzten Stufe stehen die Begriffe Verantwortung und Meinung im Mittelpunkt. Zum einen sollen die Jugendlichen lernen, zunehmend Verantwortung für sich selbst, aber auch für die Gruppe und ihre Tätigkeiten zu tragen. Sie sollen motiviert werden, sich aktiv im Gemeindeleben, aber auch in anderen (sozialen) Bereichen  zu engagieren, und so den Kontakt zu Menschen und Gott zu stärken.

     

    Zum anderen sollen die Jugendlichen lernen, wie man Aufgaben erfüllt und Konflikte sachlich löst. Dies soll im Zusammenhang mit Diskussionen und Debatten trainiert werden. Wichtig ist hierbei auch die Meinungsbildung und -vertretung. 

     

     

    Die zweite Stufe knüpft inhaltlich an die erste Stufe an. Im Laufe dieser Phase wird in angemessenen Abständen das Ministrieren wiederholt, wobei auch neue Aspekte eingeführt werden können. Die Auseinandersetzung mit dem Christentum wird vertieft. Im Mittelpunkt stehen Jesus und die christliche Lehre. Ein Vergleich mit dem Judentum soll die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Religionen verdeutlichen. Hierbei soll nicht tieftheologisch, sondern allgemeinverständlich gearbeitet werden. Im Zusammenhang mit dem Christentum stehen Sitten und Rituale, die sich im Laufe der Zeit aus dieser Weltreligion entwickelt haben. Deshalb wird die Entstehungsgeschichte und Bedeutung von bestimmten Bräuchen und Festen untersucht.

    Ein anderer Schwerpunkt in dieser Stufe stellt die Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Schule und Freizeit dar. Es soll zum einen herausgearbeitet werden, welche Bedeutung Bildung für eine sozialisierte Gesellschaft hat. Zum anderen soll deutlich gemacht werden, dass Freizeit und damit in gewisser Weise auch Freiheit ein Grundbedürfnis des Menschen ist. Die Problematik, die sich ergibt, wenn das Gleichgewicht zwischen den Bedürfnissen (Bildung und Freiheit) gestört

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Statistiken - verfasst von Johannes am 16.06.2011 um 21:25 Uhr.
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